Behandlung von Krampfadern in den unteren Extremitäten
Krampfadern und Venenleiden: Minimalinvasive Behandlungen und Vorsorge
Mehr als die Hälfte aller Frauen leidet unter Krampfadern. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern erfordert medizinische Aufmerksamkeit, um Kreislaufkomplikationen zu vermeiden.
Expertenmeinung:
„Unsere Beine tragen täglich das gesamte Körpergewicht, besonders bei langem Stehen. Die beste Unterstützung bieten Kompressionsstrümpfe, die wie eine Zusatzpumpe wirken“, so Dr. Fabrizio Mariani, Gefäßchirurg.
Biokompatibler Kleber
Zu den modernsten minimalinvasiven Techniken gehört der biokompatible Kleber (Cyanoacrylat). Diese schmerzfreie Behandlung ermöglicht den Verschluss der Vene in etwa 20 Minuten – ohne Anästhesie oder Schnitte. Patienten sind sofort wieder einsatzbereit, auch in den warmen Monaten.
Lasertherapie und Sklerotherapie
Weitere Optionen sind die Laser-Thermoablation und die Sklerotherapie. Bei Letzterer wird ein Verödungsmittel injiziert, das das Gefäß schrumpfen lässt, bis es unsichtbar wird. Dies eignet sich besonders für Besenreiser und oberflächliche Venen.
Regelmäßige Bewegung und das Tragen von Kompressionsstrümpfen können den venösen Rückfluss wirksam fördern und die Entstehung neuer Krampfadern verhindern.