Strümpfe nach Kaiserschnitt

Wie lange trägt man Kompressionsstrümpfe nach einem Kaiserschnitt?

Die Bedeutung der Kompressionstherapie für eine sichere Erholung nach der Operation.

Mutter und Neugeborenes

Medizinische Notwendigkeit

Ein Kaiserschnitt verändert den intraabdominalen Druck, was den Blutrückfluss beeinträchtigen kann. Kompressionsstrümpfe üben einen abgestuften Druck aus, der das Blut zum Herzen leitet und Stauungen in den Beinen verhindert.

Thromboembolie-Prophylaxe: Die Hauptaufgabe der Strümpfe besteht darin, das Risiko für postoperative Thrombosen drastisch zu senken, indem der Blutfluss normalisiert wird.

Für wen sind sie besonders wichtig?

Sie werden bei jedem chirurgischen Eingriff empfohlen, sind aber unerlässlich bei:

Ödeme Starke Schwellungen in den Beinen.
Krampfadern Vorhandene Venenschwäche.
Gewicht Übermäßige Gewichtszunahme.
Gerinnung Bekannte Blutgerinnungsstörungen.

Empfohlener Zeitplan

Die ersten 24 Stunden: Kontinuierliche Anwendung

Die Strümpfe müssen Tag und Nacht getragen werden. In dieser Phase ist die Beweglichkeit minimal und das Risiko am höchsten.

Die erste Woche: Mobilisierungsphase

Sobald Sie wieder regelmäßig aufstehen, können Sie die Strümpfe nachts ausziehen. Ziehen Sie sie morgens noch im Liegen an.

10-14 Tage: Abschlussphase

Nach Absprache mit Ihrem Arzt kann die Tragedauer schrittweise reduziert werden, bis sie ganz abgesetzt werden.

Hygiene und Pflege

Sauberkeit ist wichtig, um Wundinfektionen zu vermeiden. Wir empfehlen ein Ersatzpaar, damit die Therapie während der Wäsche nicht unterbrochen werden muss.

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