Venen und Beine schwellen in heißen Umgebungen an
Geschwollene Beine: Warum sie entstehen und wie Kompression helfen kann
Geschwollene Beine sind ein häufiges Problem. Sie treten häufiger bei älteren Menschen, Übergewichtigen, während der Schwangerschaft oder bei Menschen mit Venenproblemen auf.
Langes Sitzen oder Stehen beeinträchtigt die Funktion der Wadenmuskelpumpe, die das Blut von den Beinen über das Venensystem zum Herzen transportiert. Das Blut staut sich in den Venen, wodurch Flüssigkeit in das umliegende Gewebe austritt und die Beine anschwellen.
Eine unzureichende Durchblutung tritt auch bei Gefäßerweiterungen auf, beispielsweise in übermäßig warmen Umgebungen oder in Räumen mit Fußbodenheizung , insbesondere in den Sommermonaten. Schwellungen beginnen meist an den Knöcheln, dem tiefsten Punkt der oberflächlichen Vena saphena magna .

Wer unter geschwollenen Beinen leidet, sollte sich jedoch an einen Spezialisten wenden, um abzuklären, ob die Symptome auf eine ernsthafte Venenerkrankung hindeuten. Mithilfe von Ultraschall (Doppler-Ultraschall) kann der Arzt den Blutfluss in den Venen darstellen und feststellen, ob es sich um oberflächliche oder tiefer liegende Venen handelt.
Venenerkrankungen müssen immer behandelt werden. Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, auch für fortgeschrittene Stadien. Eine der wichtigsten präventiven Maßnahmen ist die Kompression. Regelmäßig getragene Kompressionsstrümpfe helfen, die Erkrankung zu verhindern oder ihr Fortschreiten zu verlangsamen. Sie bilden die Grundlage der Venentherapie . Schreitet die Erkrankung fort, können Ödeme, Thrombosen oder venöse Beingeschwüre auftreten.
Kompressionsstrümpfe sind daher ein Mittel, um das Fortschreiten einer Veneninsuffizienz zu verhindern. Ihr präziser Druck wirkt dem unvollständigen Schließen der Venenklappen mechanisch entgegen. Durch die Verringerung des Durchmessers der Beinvenen können sich die Klappen schließen und das Blut kann nicht stauen. Darüber hinaus regen die Strümpfe die Lymphzirkulation an und verhindern Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen.
Die modernsten Kompressionsstrümpfe sind von anderen Strumpfwaren kaum zu unterscheiden. Fein gerippte Kniestrümpfe, halterlose Strümpfe oder transparente Strumpfhosen: Aus modischer Sicht sind Kompressionsstrümpfen keine Grenzen gesetzt.
Auch nach einer Operation, wie beispielsweise einem Kaiserschnitt , ist das Tragen von Antithrombosestrümpfen notwendig. Anschließend können Sie, wie von Ihrem Arzt verordnet, regelmäßig Kompressionsstrümpfe tragen.